Cowboy Camp in Gufflham im August 2009
Cowboy Camp 2009
Dozenten: Roger Kupfer, Reinhold Bartmann, Tony Englbrecht,
Gastdozentin: Patricia Tralau / Pferdetherapeutin
Vom 21.08. bis 23.08.09 fand in diesem Jahr das Cowboy Camp in der Nähe von Altötting statt. Da leider ein Frühjahrssturm großen Schaden bei Max Kölbl im Bayerischen Wald anrichtete, musste hier recht kurzfristig eine Alternative gefunden werden.
Jutta und Martin von Tucher die an einem Reitkurs mit Roger Kupfer im März diesen Jahres in Mendorf teilnahmen, konnten hierfür schnell gewonnen werden. Die Anlage von Jutta und Martin liegt wunderschön in der Nähe von Altötting. Hier stehen ein großer Reitplatz, ein Roundpen, eine Cutting Maschine als auch Wiesen mit prächtigen Angus Rindern zur Verfügung. Alles was das Herz eines Cowgirls bzw. Cowboys begehrt.
Am Freitag gegen 18 Uhr fand ein Sichtungsreiten statt um die einzelnen Paare in die entsprechenden Gruppen einzuteilen. Anspruchsvoll war auch hier die spontan gerittene Quadrille, da alle Pferde und Reiter nie zuvor zusammen geritten sind. Anschließend ging es auf die Koppeln, wo Mutterkühe mit ihrem Nachwuchs gehalten werden. Die Reiter hatten nun zuerst die Aufgabe die Herde zu setteln, danach hatte jeder die Gelegenheit die Herde zu teilen und auch den einen oder anderen Wurf mit dem Rope zu versuchen. Die Herde bot sich sehr gut an und man konnte auch sehr gut unerfahrene Pferde und Reiter die Arbeit mit dem Rind näherbringen.
Da die Anlage ein neu renoviertes Reiterstübchen besitzt, konnte Sabine Türnau mit Unterstützung von Uschi für die abendliche Verpflegung bestens sorgen. Das Essen wurde stets selbst zubereitet und hat immer sehr gut geschmeckt. Der Hof verfügt auch über Ferienwohnungen, die leider in diesem Fall nicht genutzt werden konnten, da diese bereits vergeben waren. Für zukünftige Kurse können die Wohnungen dann angemietet werden, so dass keiner mehr mit dem Auto zu seiner Unterkunft fahren muss.
Am nächsten Morgen hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter, da es richtig regnete. Kurzerhand wurde umdisponiert und man begann gleich morgens mit dem Vortrag über Physiotherapie am Pferd der von Patricia Tralau gehalten wurde. Hier wurden die einzelnen Therapiearten wie Magnetfeld, TENS, Softlaser und Neurostim vorgestellt. Es wurden Massagetechniken und Dehnungen am Pferd gezeigt und Tipps gegeben, wie man selbst am Pferd Hand anlegen kann und wo nur der Fachmann dran arbeiten sollte. Jeder konnte selbst das Aufwölben des Rückens in zwei Varianten versuchen.
Danach wurden die 4 Gruppen aufgeteilt in Reitarbeit im Roundpen, Arbeit mit dem Rope und die Arbeit an der Cutting Maschine. Hier wurde einzeln auf die verschiedenen Paare eingegangen und es konnte individuell gearbeitet werden. Im Roundpen übte Reinhold mit jedem Paar einzeln Rollbacks, Roger forderte die Pferde und Reiter an der Cutting Maschine. Hier galt es den Pferden die Angst bei der ersten Bewegung des Kalbes an der Maschine zu nehmen. Auch hier waren alle hoch motiviert, obwohl es aus Kübeln regnete. Die Arbeit mit dem Rope brachte Tony am Vormittag allen Anfängern und Teilnehmern mit wenig Erfahrung mit Ruhe und Präzision bei. Hier legte er besonderen Wert auf die Wurftechnik, aufcoilen und das selbst mit geschlossenen Augen. Selbst diejenigen, die noch nie zuvor ein Rope in der Hand hatten, konnten nun verschiedene Würfe tätigen, Ziele treffen und das Rope fachmännisch aufcoilen. Die Trockenarbeit am Rope erfordert sehr viel Disziplin und Konzentration.
Nach dem Mittagessen, dass wieder von Sabine und Uschi gezaubert wurde, ging es wieder ins Roundpen, an die Cutting Maschine und auf den Reitplatz. Die Gruppen haben hier stets routiert, so dass jeder Reiter mit seinem Pferd alle Disziplinen üben konnte. Am Spätnachmittag war wieder Arbeit mit den Rindern angesagt. Diesesmal musste man die Herde von einer anliegenden Koppel holen und ein Stück treiben. Es wurden Kälber separiert und erst zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder zurück in die Herde entlassen. Hier konnten diejenigen, die schon etwas Erfahrung mit Rindern gesammelt hatten ihr Pferd festigen und alle die, die noch unerfahren am Rind waren konnten erste Berührungspunkte sammeln, die durchwegs positiv verliefen. Jeder hatte wieder Gelegenheit vom Pferd aus zu ropen. Die Arbeit am Rind war absolut der Höhepunkt und hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß bereitet.
Sonntags begann der Tag mit etwas besserem Wetter und nach einer guten Tasse Kaffee ging es dann gleich wieder auf´s Pferd. Es wurde wieder in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Reinhold übernahm wieder die Reitarbeit auf dem Platz und legte den Schwerpunkt auf Speed Control, insbesondere auf verschieden großen Kreisbögen. Tony half den Anfängern ihr Pferd ans Rope zu gewöhnen und das Dummy zu ziehen. Den Fortgeschrittenen zeigte Tony wie sie ihr Pferd an die selbständige Arbeit mit dem Rope heranführen. Dem Pferd wurde gezeigt, dass es sobald das Rope am Dummy ist und der Reiter vom Pferd gleitet die Spannung des Ropes aufrecht erhalten werden muss. Das Pferd wurde so animiert selbständig rückwärts zu gehen um das Rope auf Zug zu halten, so dass der Reiter seine auszuführenden Arbeiten am Kalb vornehmen kann. Dies fiel einigen Pferden sehr leicht und sie erfassten ihre Aufgabe sofort, andere hatten Probleme mit dem selbständigen Rückwärtsgehen. Diese Aufgabe erfordert ständige Übung des Pferdes. Auch hier hatten alle ihren Spaß an einer neuen Herausforderung. Roger beschäftigte sich mit den Pferd-/Reiterpaaren wieder an der Cutting Maschine. Die Pferde nahmen die Cutting Maschine am zweiten Tag wesentlich gelassener und einige der Pferde brachten ihren Cow-Sense zum Vorschein. Für alle Pferde war das die erste Begegnung mit einer Cutting Maschine, was alle - Pferde als auch Reiter - positiv meisterten. Am Nachmittag stand nochmals die Arbeit mit der Rinderherde im Vordergrund. Hier wurden nochmals Deep-Cut der Herde, seperarieren und ropen als Schwerpunkt gesetzt.
Am späten Nachmittag verabschiedete man sich nach einem Feedback, das sehr positiv ausfiel. Alle Teilnehmer konnten neue Erfahrungen und Trainings-Ziele mit nach Hause nehmen.
Vielen Dank nochmals an Jutta und Martin von Tucher, für die Bereitstellung ihrer wunderschönen Anlage und ihre Gastfreundlichkeit. Vielen Dank an alle Dozenten, Gast-Dozenten und natürlich der Organisation.
Dozenten: Roger Kupfer, Reinhold Bartmann, Tony Englbrecht,
Gastdozentin: Patricia Tralau / Pferdetherapeutin
Vom 21.08. bis 23.08.09 fand in diesem Jahr das Cowboy Camp in der Nähe von Altötting statt. Da leider ein Frühjahrssturm großen Schaden bei Max Kölbl im Bayerischen Wald anrichtete, musste hier recht kurzfristig eine Alternative gefunden werden.
Jutta und Martin von Tucher die an einem Reitkurs mit Roger Kupfer im März diesen Jahres in Mendorf teilnahmen, konnten hierfür schnell gewonnen werden. Die Anlage von Jutta und Martin liegt wunderschön in der Nähe von Altötting. Hier stehen ein großer Reitplatz, ein Roundpen, eine Cutting Maschine als auch Wiesen mit prächtigen Angus Rindern zur Verfügung. Alles was das Herz eines Cowgirls bzw. Cowboys begehrt.
Am Freitag gegen 18 Uhr fand ein Sichtungsreiten statt um die einzelnen Paare in die entsprechenden Gruppen einzuteilen. Anspruchsvoll war auch hier die spontan gerittene Quadrille, da alle Pferde und Reiter nie zuvor zusammen geritten sind. Anschließend ging es auf die Koppeln, wo Mutterkühe mit ihrem Nachwuchs gehalten werden. Die Reiter hatten nun zuerst die Aufgabe die Herde zu setteln, danach hatte jeder die Gelegenheit die Herde zu teilen und auch den einen oder anderen Wurf mit dem Rope zu versuchen. Die Herde bot sich sehr gut an und man konnte auch sehr gut unerfahrene Pferde und Reiter die Arbeit mit dem Rind näherbringen.
Da die Anlage ein neu renoviertes Reiterstübchen besitzt, konnte Sabine Türnau mit Unterstützung von Uschi für die abendliche Verpflegung bestens sorgen. Das Essen wurde stets selbst zubereitet und hat immer sehr gut geschmeckt. Der Hof verfügt auch über Ferienwohnungen, die leider in diesem Fall nicht genutzt werden konnten, da diese bereits vergeben waren. Für zukünftige Kurse können die Wohnungen dann angemietet werden, so dass keiner mehr mit dem Auto zu seiner Unterkunft fahren muss.
Am nächsten Morgen hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter, da es richtig regnete. Kurzerhand wurde umdisponiert und man begann gleich morgens mit dem Vortrag über Physiotherapie am Pferd der von Patricia Tralau gehalten wurde. Hier wurden die einzelnen Therapiearten wie Magnetfeld, TENS, Softlaser und Neurostim vorgestellt. Es wurden Massagetechniken und Dehnungen am Pferd gezeigt und Tipps gegeben, wie man selbst am Pferd Hand anlegen kann und wo nur der Fachmann dran arbeiten sollte. Jeder konnte selbst das Aufwölben des Rückens in zwei Varianten versuchen.
Danach wurden die 4 Gruppen aufgeteilt in Reitarbeit im Roundpen, Arbeit mit dem Rope und die Arbeit an der Cutting Maschine. Hier wurde einzeln auf die verschiedenen Paare eingegangen und es konnte individuell gearbeitet werden. Im Roundpen übte Reinhold mit jedem Paar einzeln Rollbacks, Roger forderte die Pferde und Reiter an der Cutting Maschine. Hier galt es den Pferden die Angst bei der ersten Bewegung des Kalbes an der Maschine zu nehmen. Auch hier waren alle hoch motiviert, obwohl es aus Kübeln regnete. Die Arbeit mit dem Rope brachte Tony am Vormittag allen Anfängern und Teilnehmern mit wenig Erfahrung mit Ruhe und Präzision bei. Hier legte er besonderen Wert auf die Wurftechnik, aufcoilen und das selbst mit geschlossenen Augen. Selbst diejenigen, die noch nie zuvor ein Rope in der Hand hatten, konnten nun verschiedene Würfe tätigen, Ziele treffen und das Rope fachmännisch aufcoilen. Die Trockenarbeit am Rope erfordert sehr viel Disziplin und Konzentration.
Nach dem Mittagessen, dass wieder von Sabine und Uschi gezaubert wurde, ging es wieder ins Roundpen, an die Cutting Maschine und auf den Reitplatz. Die Gruppen haben hier stets routiert, so dass jeder Reiter mit seinem Pferd alle Disziplinen üben konnte. Am Spätnachmittag war wieder Arbeit mit den Rindern angesagt. Diesesmal musste man die Herde von einer anliegenden Koppel holen und ein Stück treiben. Es wurden Kälber separiert und erst zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder zurück in die Herde entlassen. Hier konnten diejenigen, die schon etwas Erfahrung mit Rindern gesammelt hatten ihr Pferd festigen und alle die, die noch unerfahren am Rind waren konnten erste Berührungspunkte sammeln, die durchwegs positiv verliefen. Jeder hatte wieder Gelegenheit vom Pferd aus zu ropen. Die Arbeit am Rind war absolut der Höhepunkt und hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß bereitet.
Sonntags begann der Tag mit etwas besserem Wetter und nach einer guten Tasse Kaffee ging es dann gleich wieder auf´s Pferd. Es wurde wieder in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Reinhold übernahm wieder die Reitarbeit auf dem Platz und legte den Schwerpunkt auf Speed Control, insbesondere auf verschieden großen Kreisbögen. Tony half den Anfängern ihr Pferd ans Rope zu gewöhnen und das Dummy zu ziehen. Den Fortgeschrittenen zeigte Tony wie sie ihr Pferd an die selbständige Arbeit mit dem Rope heranführen. Dem Pferd wurde gezeigt, dass es sobald das Rope am Dummy ist und der Reiter vom Pferd gleitet die Spannung des Ropes aufrecht erhalten werden muss. Das Pferd wurde so animiert selbständig rückwärts zu gehen um das Rope auf Zug zu halten, so dass der Reiter seine auszuführenden Arbeiten am Kalb vornehmen kann. Dies fiel einigen Pferden sehr leicht und sie erfassten ihre Aufgabe sofort, andere hatten Probleme mit dem selbständigen Rückwärtsgehen. Diese Aufgabe erfordert ständige Übung des Pferdes. Auch hier hatten alle ihren Spaß an einer neuen Herausforderung. Roger beschäftigte sich mit den Pferd-/Reiterpaaren wieder an der Cutting Maschine. Die Pferde nahmen die Cutting Maschine am zweiten Tag wesentlich gelassener und einige der Pferde brachten ihren Cow-Sense zum Vorschein. Für alle Pferde war das die erste Begegnung mit einer Cutting Maschine, was alle - Pferde als auch Reiter - positiv meisterten. Am Nachmittag stand nochmals die Arbeit mit der Rinderherde im Vordergrund. Hier wurden nochmals Deep-Cut der Herde, seperarieren und ropen als Schwerpunkt gesetzt.
Am späten Nachmittag verabschiedete man sich nach einem Feedback, das sehr positiv ausfiel. Alle Teilnehmer konnten neue Erfahrungen und Trainings-Ziele mit nach Hause nehmen.
Vielen Dank nochmals an Jutta und Martin von Tucher, für die Bereitstellung ihrer wunderschönen Anlage und ihre Gastfreundlichkeit. Vielen Dank an alle Dozenten, Gast-Dozenten und natürlich der Organisation.